Hechte
Der lateinische Begriff für Hechte lautet „Esocidae“. Sie sind eine Raubfischfamilie mit sogenannten Hundszähnen, die spitz nach hinten gebogen sind. Dazu kommen ein weites Maul und ein torpedoähnlich geformten Körper. Gegenüber anderen Fischen sind bei den Hechten die Afterflosse und die Rückenflosse weit hinten am Körper. Die Körperfarbe von Hechten ist meistens gelblich bis ins Braune hinein, lediglich Junghechte sind häufig grünlich gefärbt.
Der europäische Hecht wird als „Esox lucius“ bezeichnet und kann bis zu einem Meter lang werden. Die Weibchen können sogar 1,5 Meter lang werden und bis zu 35 kg schwer. Der Körperbau eines Hechtes ist sehr lang und nur wenig abgeflacht. Der Kopf ist flach und hat eine weite Mundspalte. Der Hecht hat ca. 110 bis 140 kleine Schuppen an seiner gesamten Seitenlinie.
Leben tun Hechte in Flüssen mit wenig Strömung und in Uferregionen klarer Seen. Als Standfisch ist er im Bereich der Ostsee aber auch im Brackwasser anzutreffen. Die Reviere die er als Einzelgänger bewohnt sind immer unterschiedlich groß. Durch die Reviergröße ist die maximale Anzahl der Hechte in einem bestimmten Gewässer festgelegt.
Der Hecht wird sehr als Speisefisch geschätzt. Da er allerdings sehr viele Gräten besitzt (Y-Gräten) wird er meistens zu Fischbällchen, sogenannten Hechtklösschen verarbeitet.

