Steckbrief
Laichzeit
Die Laichzeit von Hechten ist zwischen Februar und Mai. Die Eier werden an flachen Uferstellen, Gräben oder überschwemmten Wiesen abgelegt, sie sind sehr klebrig und haften fast überall. Die Lachzeit erfolgt in verschiedenen einzelnen Abschnitten und kann durchaus über vier Wochen lang gehen. Das Weibchen legt dabei etwa 40.000 Eier pro kg ihres eigenen Körpergewichtes ab. Der Durchmesser der Eier beträgt etwa 3 Millimeter. Hechte sind in Nordasien, Nordamerika und Europa anzutreffen, wobei es in Europa nur eine Art gibt.
Ernährung
Der Hecht gilt als Raubtier und ernährt sich von anderen Fischen als auch von seinen eigenen Artgenossen. Man sagt Hechte neigen zum Kannibalismus. Schätzungsweise werden über 90 Prozent der Junghechte durch ihre eigenen Artgenossen aufgefressen. Ein Hecht kann Artgenossen fressen sofern diese nicht mehr als 70 Prozent seines eigenen Körperumfangs besitzen. Wählerisch ist der Hecht bei seiner Beuteauswahl nicht, er frisst nicht nur andere Fische und seine eigenen Artgenossen, sondern auch Frösche, Mäuse, Ratten, kleine Enten. Auch vor Würmern und Blutegel macht der Hecht keinen Halt, sofern er denn nichts Anderes zu fressen findet.
Schutz
Der Hecht gilt als gefährdet, da die natürliche Vermehrung des Hechtes stark nachgelassen hat. Beliebte Laichplätze wie überschwemmte Wiesen sind sehr selten geworden. In dem Zeitraum vom 15. Februar bis 30. April hat der Hecht eine Artenschonzeit und zusätzlich ein Mindestmaß von 45 cm.

