Angeltipps (Teil 2)
Hechte halten sich das Jahr über an verschiedensten Orten auf, wer diese kennt hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Anglerkollegen, denn er kann sich auf diese Orte konzentrieren und hat dadurch vermutlich bessere Fangquoten. Vom Februar bis April halten sich Hechte überwiegend in flachen Gewässern auf sowie auf überschwemmten Wiesen oder Flußzuläufen, da in den Monaten die Laichzeit liegt. In diesen Monaten sollten Sie als vernünftiger Angler die entsprechenden Schonzeiten einhalten in denen Sie nicht nach Hechten fischen dürfen.
Im Mai sind die Hechte meistens sehr ausgehungert und beißen an fast allen Stellen durchgehend gut. Der Grund liegt daran, dass die Schonzeit jetzt gerade vorbei ist und die Hechte ausgehungert sind. Auch hat die Paarung (Laichzeit) Kraft gekostet die jetzt wieder aufgeholt werden muss. Vom Juni/Juli bis August wird der Hecht langsam immer träger aufgrund der kälteren Wassertemperaturen. Der Hecht versucht während dieser Zeit mit möglichst wenig Aufwand die größte Beute zu bekommen. Der Angler sollte den Hecht also ordentlich reizen und die Aufenthaltsplätze suchen und auswendig machen und dort anschließend ködern.
In den Monaten vom September bis Oktober verschärft sich die Trägheit noch viel mehr, der Hecht frisst dann quasi alles was er kriegen kann. Man angelt hier am besten dort wo es von Flachwasserzonen in Tiefwasserzonen übergeht. Normalerweise sind die Chancen gegen Mittag dann am besten einen guten Fang zu bekommen. Man spricht hier von den sogenannten Oktoberhechten. Vom November bis einschließlich Januar hält sich der Hecht meistens im tiefen Gewässer auf und bewegt sich so wenig wie er nur kann. Der Köder muss also im Wasser geführt und bewegt werden um den Hecht zum Anbeißen zu animieren. Die beste Beißzeit liegt in den Monaten ebenfalls in der Mittagszeit.

